Mechanische Verhütungsverfahren

Mechanische Verhütungs- verfahren


Informationen über verschiedene Verhütungsformen

Hinweis: Die nachfolgend aufgeführten Informationen ersetzen nicht die individuelle Beratung durch Frauenarzt/-ärztin.

Kondom

Wirkungsweise
Verhinderung der Ejakulation in die Scheide.
Vorteile
Gleichzeitiger Schutz vor Infektionen. Preiswerte Verhütungsmethode.
Nachteile
Eingeschränkte Spontansexualität und eventuell eingeschränktes sexuelles Erleben.
Sicherheit
Mittlere Sicherheit mit einem Pearl-Index von 2.0 - 12.0

Diaphragma

Wirkungsweise
Silikonring, welcher das hintere Scheidengewölbe verschließt. Wird von der Frau vor dem Verkehr unter Verwendung eines Spermizids mindestens 10 Minuten bis maximal 2 Stunden vor dem Verkehr eingesetzt. Verhindert das Eindringen von Spermien in den Gebärmutterhals.
Vorteile
Schutz gegen aufsteigende Keime, jedoch nicht vor HIV.
Nachteile
Anpassung durch den Gynäkologen und Üben des Einsetzens erforderlich. Sonstige Nachteile analog Kondom.
Sicherheit
Geringe bis mittlere Sicherheit mit einem Pearl-Index von 1.0 - 20.0 (in Kombination mit Spermiziden)

Spermizid

Wirkungsweise
Chemische Mittel, die in Form von Schaum, Gel, Zäpchen oder Cremes in die Scheide eingebracht werden und eindringende Spermien immobilisieren und abtöten.
Vorteile
Leichte Handhabung, Anwendung jederzeit zwischen 10 und 60 Minuten vor dem Verkehr möglich.
Nachteile
Wirkungseintritt erst nach ca. 10 Minuten, Wärmegefühl in der Scheide möglich. Es kann vereinzelt zu allergischen Reaktionen und zu vermehrtenmAusfluss kommen.
Sicherheit
Geringe bis mittlere Sicherheit mit einem Pearl-Index von 3,0 – 21,0

Quelle: Janni, Rack, Friese: Facharzt Gynäkologie, 1. Auflage (2008), Urban & Fischer.

Verhütungsberatung Eigene Darstellung

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